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Autorenvorstellung: Kerstin Göbel



Über mich: Jahrgang 1967, Berufe: Bürokauffrau, Sekretärin Hobbys: Tiere, Lesen, Handarbeiten Geschichten schreiben, das habe ich schon immer gemacht. Hauptsächlich bin ich bei Mittelalterstorys und Fantasy angekommen. Wobei Fantasy nicht wirklich nur meiner Fantasie entspringt, sondern manche der Geschichten erzählen mir die Unsichtbaren.

Kerstin Göbel

http://www.mondscheincorona-verlag.de/autoren/kerstin-g%C3%B6bel/

Ihr Roman: Am Teich

Sie treffen sich an einem einsam gelegenen Teich, fernab von der Hektik der Stadt. Wann immer sie Zeit findet, sitzt sie am Ufer des Gewässers und wartet auf ihn. Er ist der Geliebte, den sie sich immer erträumt hat: Aufmerksam, liebevoll, klug und sanft, aber nicht schwach. Er ist niemals großsprecherisch, interessiert sich nicht für Fußball, erwartet nicht, dass sie sich auf Modelmaße herunter hungert und auf High Heels läuft. Sie kann mit ihm über alles reden, er hört zu und weiß klugen Rat, zwingt ihn ihr aber nicht auf. Er lässt keine schmutzigen Socken liegen, hat keine Mutter, die sich in alles einmischt, und meckert niemals über das Essen. Er akzeptiert und respektiert sie so, wie sie ist. Und so liebt er sie. Er ist der Traum fast jeder Frau. Aber er ist kein Mensch. Nur zwei Mal im Jahr, zu Beltane und zu Samhain, öffnen sich die Tore zwischen ihren Welten.

Die Haut des Bären

Krieger marschieren auf das Dorf zu, das die neue Religion nicht annehmen wollte. Zur Strafe für diese Weigerung soll die Siedlung komplett ausgelöscht und das Land an christliche Untertanen des Herzogs und des Bischofs verteilt werden. Die Bauern rüsten sich in einem Akt der Verzweiflung, sich und ihre Heimat zu verteidigen, obwohl sie kaum eine Chance haben gegen die große Übermacht. Lieber wollen sie den Tod finden als ihre Freiheit aufzugeben. Frauen und Kinder verstecken sich in einer Höhle. Nur eine Frau bleibt im Dorf, Tamma. Furchtlos steht sie Seite an Seite mit den Männern, die Doppelaxt in den Händen, das Schwert an der Seite. Und dann kommen auch schon die Feinde, die Tod und Verderben bringen wollen. Isgar und seine Nachbarn glauben sich schon auf dem Weg zu Odins Halle. Doch der alte Kriegsgott gibt noch nicht auf. Er hat eine Verbündete im Dorf: Tamma

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Interview mit Kerstin Göbel

- Wann hast Du mit dem Schreiben angefangen? Gab es ein bestimmtes Schlüsselerlebnis?

Ich habe schon als Kind Geschichten geschrieben. Ein Schlüsselerlebnis gab es wohl nicht, ich habe manchmal einfach nur Sachen geschrieben, die ich gern gelesen hätte, wenn es ein anderer vor mir geschrieben hätte.

- Wie bist du zum Schreiben gekommen? War das immer schon ein Traum oder war es eher ein zufälliges Talent/Interesse, welches sich erst spät entwickelte?

In der Schule hatte ich immer gute Aufsätze. Richtig Mut gefunden habe ich aber erst, als Rolf Michael mich unterstützt hat und mir zum Mentor wurde.

- Hast Du einen Lieblingsort, an dem du gerne schreibst?

Mein PC ist nicht mobil ;-)

- Woher holst du dir deine ganzen Ideen für die Geschichten her?

Das ist unterschiedlich. Manchmal träume ich eine Szene und mache die Geschichte drum herum. Oder es ist ein Gedanke, der plötzlich da ist, entstanden aus einer alltäglichen Situation. Das ist der Ausgangspunkt und ich bin dann selber ganz gespannt, wie sich die Geschichte entwickelt. Was war vor diesem Gedanken? Was kommt danach?

- In welchem Genre würdest Du dich gerne mal versuchen?

An Thriller habe ich mich bisher noch nicht rangetraut. Aber wer weiß, vielleicht kommt das noch.

- Welches Genre reizt dich nicht zum Schreiben?

Kinderbücher und typische Frauenliteratur, erst recht nicht Liebesgeschichten, ob nun modern oder historisch, mit Arzt, Adel oder Berg. Sci-Fi mit Geballer und Raumschlachten reizt mich auch nicht. Wenn Sci-Fi, dann eine real denkbare Situation auf der Erde und die intelligente Ausarbeitung der Frage: Was wäre, wenn …?

- Sind derzeit bestimmte Zukunftsprojekte in Planung?

In Planung ist immer was …

- Welche von dir gelesenen Bücher sind dir besonders in Erinnerung geblieben?

Moment, wo habe ich nur die Liste …?

- Hast Du einen Tipp für angehende Autoren?

Immer schreiben. Je mehr man schreibt, um so sicherer wird man. Man probiert verschiedene Stile und Genres. Ein guter Freund, der ehrlich sagt, was er gut findet und was noch verbessert werden sollte, ist dabei Gold wert.

- Kommt es vor, dass du manchmal bei deinem Werk unsicher bist und Rat bei anderen suchst?

Die eigenen Fehler sieht man nicht, deshalb ist konstruktive Kritik notwendig.

- Was möchtest Du uns noch mit auf den Weg geben?

Lasst euch in gute Geschichten, von wem auch immer geschrieben, reinfallen, bis ihr mit den Helden Schulter an Schulter steht.

- Deine Webseite

Hab ich (noch) nicht.

- Wie viel Zeit nimmst du dir täglich zum Schreiben oder bist du da flexibel?

Das ist unterschiedlich.

- Was liest Kerstin am liebsten?

Anspruchsvolle Krimis, Thriller, gute Fantasy, historische Romane, die Wissen und Unterhaltung verbinden, Gedichte.

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