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#Lesetipps Geschichten von Menschen, die wirklich etwas zu sagen haben.

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David & Ich von Harald Hartl

Als der ehemalige Polizist und jetzige Buchautor Harald in der Zeitung liest, dass der weit über die Grenzen hinaus bekannte und erfolgreiche Liedermacher David H. nach einem Herzinfarkt beinahe sein Leben gelassen hatte, fasst er kurzerhand den Entschluss, ihn anzurufen. Die beiden hatten in ihrer Kindheit zusammen gespielt und gingen stets davon aus, verwandt zu sein. David klagt Harald sein großes Leid. Der Tod habe ihm nicht erst jetzt, wo er ihn beinahe selbst ereilt hätte, sondern sein ganzes Leben lang arg zugesetzt. Als David meint, er wolle darüber am liebsten ein Buch schreiben und Harald fragt, was er denn so mache, antwortet dieser: »Bücher schreiben.« Die Idee, Davids prominentes Leben autobiografisch festzuhalten und zu veröffentlichen, ist geboren. Bald schon entdecken die beiden viele Gemeinsamkeiten und machen aus ihrer gegenseitigen Sympathie kein Hehl. In vier Sitzungen wollen sie Davids ereignisreiches und schicksalhaftes Leben aufarbeiten. David besteht jedoch darauf, dass auch Harald sein Leben offenbart. Für die beiden Männer um die sechzig beginnt eine ebenso schöne wie auch schmerzvolle Reise in die Vergangenheit, die von grenzenloser Liebe, aber auch von Untreue, One-Night-Stands, Alkohol- und Drogenmissbrauch und dem Tod als ständigen Begleiter gekennzeichnet ist. Als David glaubt, endlich den größten Verlust seines Lebens, den er vor vielen Jahren erleiden musste, überwunden zu haben und für eine neue Liebe bereit zu sein, schlägt das Schicksal ein weiteres Mal erbarmungslos zu.


Mein Tor zur Welt von Melissa Brown

Vor 14 Jahren meldete ich mich im Internet an. Ich suchte durch Bekanntschaftsanzeigen Mailfreundschaften von irgendwo her. Egal, ob Frau oder Mann. Mein Tor zur Welt nenne ich das Internet. Das Tor, wo ich viele verschiedene Menschen kennenlernen konnte und kann. Wo sonst kann man diese Menschen suchen und finden. Im Internet ist das recht einfach. Auch lernte ich sehr viele durch Foren, einem Auktionshaus und Dienstleistungsanbietern kennen. Aus ganz Deutschland, England, Afrika, Amerika. Von einem Mann, der in Frauenkleidern sein Leben lebte, Homosexuelle, kranke Menschen, die Ihr Schicksal meistern mussten, Psychopathen, Sexisten und Männern, die meinen ihr Gemächt mir mailen zu müssen. Einem Mann sollte ich sogar in eine Windel schauen, ob sie voll ist. Männern, die eine Mailfreundschaft angeblich suchten, aber in Wirklichkeit eine neue Liebe suchten. Menschen, aus dem schwarzen Kontinent, die um Geld betteln…


Abschied von Michelle vonHeidi Verhees

Jede Mutter weiß sicher, wie schön es ist, ein Kind zu bekommen. Wenn dann eine schlimme Krankheit alles ändert und einem das Kind nimmt, reißt es einem den Boden unter den Füßen weg. Zuerst weiß man nicht, wie man damit umgehen soll, doch ich fand eine Lösung …


Misshandelt, verraten und verkauft von Hans-Joachim Schmidt

Meine Kindheit kann man eigentlich nicht als Kindheit bezeichnen. Misshandlungen, Zwangsarbeit und Schikanen gehörten zum Alltag. „Du wirst mal im Knast enden – wie jeder, der hier im Heim ist“, hat man mir sehr oft prophezeit. Und sie sollten alle Recht behalten. Meine Kindheit war schon nicht zu ertragen, aber was die Schergen der Partei mit mir anstellten, steht meinem Heimaufenthalt in nichts nach. Meine ersten 33 Jahre verbrachte ich in der sowjetischen Besatzungszone und meine Geschichte beginnt im Kinderheim, in das ich bereits als Säugling kam – über 18 Jahre hinweg durchlief ich acht verschiedene Heime. Anschließend, nachdem ich das Heim verlassen hatte, machte man mich zu einem Kriminellen. Wie das ging und wie es mir selbst erging, werden Sie in dieser erschütternden Biografie erfahren.


Schicksalsstürme von Melissa Brown

Mein ganzes Leben bestand bisher aus Kämpfen. Menschen haben mir ständig Steine in den Weg gelegt. Oft bin ich an meine Grenzen gestoßen. Jedes Mal bin ich wieder aufgestanden und habe weitergekämpft. Stark sein ist meine Devise, und niemals aufgeben! Meine dominante Mutter, die dachte, sie hätte einen Hofstaat unter sich, mobbende Chefs, die einem das Leben zur Hölle machten, Alkoholprobleme in der Familie. Von Behörden, die einen in den Wahnsinn treiben können und Beamtenwillkür betrieben. Krankheiten, Alzheimer und selbstherrliche Ärzte, Depressionen und Sterben. Opas Sexspiele bis zur Heirat mit einer Prostituierten. Die jüngste Schwester, die Vater auf ihren Pflichtteil verklagt hat. Geldmangel, der uns bis zur Tafel für Arme gebracht hat. Durch einen Mieter meiner Eltern wurde ich angezeigt wegen Scheckbetrugs. Bösartige Ärzte und Gutachter, die wegen einer Klage der Frührente und des „G“ für gehbehindert beauftragt wurden. Und niemand weiß, was das Leben noch zu bieten hat und was noch kommen kann ...


Kommentare

  1. Dein Buch spricht meine Seele an.Wie ich mich verlor und wiederfand.
    Ich kann es ja sooooo nachvollziehen. Das werde ich kaufen. Mal sehen wie ich es nach Ungarn bekomme.Ist es real oder Fiktion. Würde mich über Kontakt mit die freuen. Gabriela Düringer Mondschein Verlag (neu )Liebst Gabriela samtblauepoesie@yahoo.de

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